SK Weiden   3:5   SK Zirndorf 2 am 9. und letzten Spieltag (25.4.04)
Ende gut, alles gut: Mit einer überzeugenden Leistung konnte die 2. Mannschaft alle Zweifel beseitigen: In Weiden wurden die theoretisch noch fehlenden Punkte für den Klassenerhalt geholt. Zuerst zog Th. Bildt den Notfallschirm und wickelte in ein absolot gleiches Damenendspiel ab und machte als allererster remis. Dann zeigte sich die Chess-Power an den hinteren Brettern: Drei Siege en suite von G. Birkmann (Gegner krachte mit Getöse und Figurenverlust nach trauriger Stellung zusammen) W. Belich (überlegene Stellung wird ein ein blitzsauberes Matt überführt) und H. Gerl (Demonstration, wie stark ein Läuferpaar gegen Springer und Läufer sein kann)  Damit war "der Käs scho gessn". R. Schulte (
trotz Mehrbauer!) und H. Weigel gewährten ihren Gegner gleichzeitig ein remis, damit der Mannschaftssieg in trockenen Tüchern war. Auch B. Zühlke kämpfte seine Stellung nicht mehr aus und beendete das Spieljahr 03/04 mit einem remis. 
Leider wird unser letztes  Erfolgserlebnis durch einen traurigen Rückzug geschmälert: Der Mannschaftsführer G. Birkmann gibt die Kapitänsbinde ab. Ein so kompetenten Nachfolger muss erst mal gefunden werden! 

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SK Zirndorf 2   2½:5½   FC Gunzenhausen am 8. Spieltag (28.3.04)
Nun  heißt es für uns: Zittern bis zur letzen Runde. Leicht favorisiert gingen wir in das vorletzte Match, um den Sack für diese Saison zuzumachen. Doch nach einer Stunden stand es schon 1:0 A. Morcinek war nicht gekommen. Reichlich frustriert ging die Sache weiter. Einige Partien standen schon kritisch, keiner besser. Es kam noch dicker. K. Roßbach verdarb in Zeitnot eine glatte Remisstellung, remis trotz leicht besserer Stellung bei G. Birkmann und A. Kühn , der wieder als Ersatzmann überzeugte. Als dann auch noch H. Weigel, der ja noch vor ein paar Tagen in Bad Wörishofen ein ansprechendes Turnier spielte, aufgeben musste, bahnte sich ein Debakel an. Zumal R. Schulte auch noch seine Partie verpatzte und ein österliches Ei fabrizierte. Wenigstens holte dann B. Zühlke eine Punkteteilung, mit der er wohl auch nicht zufrieden ist, weil mehr drin war. Der abschließende Sieg  von Th. Bildt - endlich war das Glück auf unserer Seite - konnte die Stimmung nicht mehr aufheitern. Fazit: In der letzten Runde muss in Weiden gepunktet werden, wahrscheinlich ist sogar ein Mannschaftssieg nötig. 

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Kareth Lappersdorf   4:4   SK Zirndorf 2 am 7. Spieltag (7.3.04)
Eigentlich hatten wir uns ja mehr gegen den Aufsteiger erhofft: zwei Mannschaftspunkte sollten es schon sein! Aber es kam ja wieder ganz anders. Vielleicht lag den Insassen des ersten Autos auch noch der Schreck in den Gliedern, weil die Fahrt nach Regensburg wegen des Schneefalls recht "abwechslungsreich" war... Dabei fing alles wieder einmal wie nach Wunsch an. Th. Bildt hat mal wieder das Marshall-Gambit im Spanier ausgegraben und konnte mit einer Zugumstellung den Gegner so verwirren, dass er erst den Faden und dann nach gut 30 Zügen die Partie verlor. B. Zühlke konnte eine Stellung mit zwei imposanten Zentrumsbauern aufbauen, dass dem Gegner Angst und Bange sein musste. Auch M. Müller hatte recht flott eine überlegene Stellung erreicht. Zusätzlich gewann H. Weigel immer mehr die Oberhand, so dass ein Sieg schon in greifbarer Nähe lag. Die anderen Partien standen ausgeglichen teilweise sogar etwas besser. K. Roßbach hatte zwar wie immer ein bisschen Zeitnot, aber das sind wir ja schon gewohnt. Jedoch wendete sich das Blatt sehr schnell. B. Zühlke musste sein stolzes Bauernpaar aufgeben und willigte in ausgeglichener Stellung ins remis ein. Besser erging es nicht M. Müller, der durch einen Einsteller nicht mehr als remis hatte. H. Weigel hat seine überlegene Stellung in Materialvorteil umgemünzt, doch der Gegner baute schnell eine Angriffsstellung auf und konnte ein Dauerschach erzwingen. Die Gesichter der Zirndorfer wurden immer länger, denn der das remis von G. Birkmann vergrößerte nur noch die Sorgen. Zeitnot-König K. Roßbach hatte nur noch ca. 5 Minuten für 20 Züge und H. Gerl hatte seine schöne Stellung vergurkt und hing wie ein angezählter Boxer in den Seilen. Zusätzlich bekam R. Schulte immer mehr Schwierigkeiten. Er hat zwar nur so mit Bauern um sich geschmissen um den Oberpfälzer an Brett 1 zu zerlegen, doch irgendwie kam der Angriff ins Stocken. Doch dann wollten die Gastgeber lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Nachdem K. Roßbach die Partie ordnungsgemäß vergeigt hat (Kombi mit Grundlinienmatt nicht gecheckt) wurden die beiden Partien von H. Gerl (sein Gegner wusste trotz überlegener Stellung auch nicht mehr weiter) und R. Schulte (sein furchterregender Angriffsstil hat wohl doch etwas bewirkt) remis gemacht.
Alles in allem eine glückliche Punkteteilung, doch der Klassenerhalt ist noch nicht ganz gesichert. Zwei Punkte sollten es schon noch sein, um ganz sicher zu gehen. Jetzt kommen noch die vermeintlichen schwächeren Land-Eier aus Gunzenhausen zu uns und mir ist gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass wir die Favoriten sind. Zur Not müssten wir es in der letzten Runde in Weiden noch reißen.

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SK Zirndorf 2   3,5:4,5   SW Nürnberg Süd am 6. Spieltag (15.2.04)
Es ist wie verhext! Selbst unser "Lieblingsgegner" hat uns gerupft. Laut DWZ sind wir zwar immer unterlegen, aber die letzen Male haben wir den SW-Südern stets Paroli bieten können. Heuer hat das Wunder nicht stattgefunden. Im Lokalderby haben uns die Pappnasen aus Nürnberg keinen Faschingsspaß gegönnt. Knapp aber alles im allem verdient ging der Wettkampf verloren.
Ziemlich lange waren alle Partien im Gleichgewicht. Bei
G. Birkmann  ging zuerst die Post ab: 2 Springer gegen Turm und zwei Bauern in taktisch schwieriger Stellung. Aber es kam nicht zu einer schnellen Entscheidung. Es blieb dem 1. Brett vorbehalten, die erste Partie zu beenden. Wie R. Schulte selbst bemerkte: "Ich bin geschlupft". Damit wollte er wohl ausdrücken, dass er wohl eher schlechter stand aber das remis doch noch erkämpfen konnte. Nicht schlecht gegen einen Schach-Crack  wie M. Eiber. Dann mussten schnell V. Lehmann (unbequemes Endspiel krachte mit Getöse zusammen) und M. Müller (Qualität weniger für Bauern reichte nicht bei fast leerem Brett) ihre Hoffnungen begraben: Zwei Eier standen für Zirndorf standen zu Buche. Sauber gespielt von den Gegnern. Doch dann keimte neue Hoffnung auf. Th. Bildt könnte wieder einmal ein Turmendspiel für sich entscheiden. G. Birkmann wusste dann nicht ob er sich über seien Punkteteilung freuen sollte oder nicht: Die scharfe Partie hätte wohl mit Dauerschach geendet. H. Weigel hatte zwar einen Mehrbauern, konnte ihn aber wegen ungleichfarbiger Läufer nicht realisieren. Er war mit der Partie nicht zufrieden. Sein wenig schmeichelhafter Kommentar: "Ich habe gespielt wie eine Pflaume." Dann kam es zur Verlängerung. Alles Hoffen hat nicht geholfen. W. Belich konnte sein Turmendspiel trotz guter Chancen nicht halten. Der souveräne Sieg von B. Zühlke hat leider nichts mehr genützt: Die knappe Niederlage des Zirndorfer Teams war besiegelt und SW Nürnberg Süd hat einen Angstgegner weniger.

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Eulenspiegel Regensburg 4,5:3,5 SK Zirndorf 2 am 5. Spieltag (18.1.04)
Wieder war's mal nix: Mit leeren Händen sind wir aus der Oberpfalz zurückgekommen. Dabei standen die Chancen gar nicht einmal so schlecht obwohl die Eulenspiegel-Schächer mit zwei Titelträger an der Spitze angetreten sind.  Die FMs haben auch erwartungsgemäß die volle Ernte in Form von zwei Punkten eingefahren. H. Weigel und K. Roßbach hatten diesmal einfach keine Chance. Doch W. Belich konnte seinen Gegner überlisten, zusätzlich trotzten M. Müller und V. Lehmann ihren Gegnern remis ab, obwohl die DWZs das nicht erwarten ließen. Nach der Zeitnotphase ging es in die Verlängerung: Th. Bildt und B. Zühlke mit Mehrbauer und G. Birkmann mit ordentlicher Stellung. Diese Partie wurde dann auch remis gegeben, nachdem die beiden anderen Matches immer besser für uns standen. Doch kurz vor Überquerung der Ziellinie strauchelte ausgerechnet "Mr. Perfect" (3,5:0,5 Punkte): Burkhards Gegner lies im Springerendspiel den freien Randbauern durchmarschieren. Zwar gewann T. Bildt kurz danach sein Turmendspiel, doch aus dem erhofften Sieg wurde eine knappe Niederlage. Hoffentlich macht sich das nicht noch irgendwann einmal bemerkbar, denn in Sicherheit können wir uns noch nicht wiegen. Trotzdem sollte der Blick auf die nächsten Runden optimistisch sein. Denn auch diese kleine Negativserie muss einmal auch vorbei sein.

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SK Zirndorf 2 2:6 SC Noris Tarrasch Nürnberg am 4. Spieltag (14.12.03)
So gut es bisher in dieser Saison gelaufen ist,  diesmal ging es schief: Eine deftige Klatsche im Match gegen die altbekannten Gegner aus "Nemberch". Weil wir mit vermeintlich starker Besetzung antreten konnten, haben wir uns natürlich etwas mehr erhofft. In Normalform spielte vor allem G. Birkmann, der seinem Gegner keine Chance lies. Auf der Habeseite die halben Punkte von W. Belich, der sich gegen seine alten Mannschaftskameraden besonders ins Zeug legte, und B. Zühlke, der in dieser Saison die Zuverlässigkeit in Person ist. Nach der ersten Zeitkontrolle war schon so gut wie alles vorbei.  M. Müller, T. Bildt und K. Roßbach haben wenig berauschend gespielt und drei Eier gelegt, was zu einem Zwischenstand von 2:4 führte. Aus die restlichen zwei Partien waren keine zwei Punkte möglich. R. Schulte fand dann auch noch seinen Meister und der unglücklich agierende H. Weigel brachte sich selbst noch um die Früchte seiner Arbeit.
Somit steht fest, dass die Bäume heuer nicht in den Himmel wachsen und das in den nächsten Runden noch gepunktet werden muss, damit kein böses Erwachen erfolgt. Aber es geht ja nicht immer gegen Noris Tarrasch, gegen die uns irgendwie immer das Pech an den Figuren klebt.

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SK Zirndorf 2 5:3 SC Bavaria Regensburg am 3. Spieltag (23.11.03)
Es läuft bisher einfach gut in dieser Saison. Scheinbar problemlos wurden die Gäste aus der Oberpfalz mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Wir haben die ersten drei Runden ohne Verlust überstanden! In der nächsten Runde warten die Mannen von Noris Tarrasch im Lokalderby auf uns. Da sind wir natürlich nicht gerade Favorit und haben deshalb nichts zu verlieren. Gepunktet werden muss gegen Kareth-Lappersdorf, Gunzenhausen oder Weiden. Allmählich sieht es so aus, als könnte sich die Zirndorfer "Reserve" in der Regionalliga dauerhaft festsetzen. Erfolgreichster Punktesammler ist übrigens mit 3 aus 3 B. Zühlke. Alle Achtung!
Nun zum Verlauf des Wettkampfs: Da für Bavaria Regensburg die Zirndorf noch ein weißer Fleck auf der Landkarte ist, hat man sich erst einmal verfahren und ist mit erheblicher Verspätung angekommen. Somit waren wir zeitlich schon zu Beginn im Vorteil. Doch das hat nicht viel zu sagen, wie andere Teams bestätigen können ... Es fing auch wenig verheißungsvoll an: R. Schulte musste feststellen, dass sein Gegner - immerhin IM - einige indische Eröffnungsvarianten ziemlich gut auf Lager hat. Kunststück, der Gegner kann indische Eröffnungen pauken - R. S. muss die Unterschiede zwischen Oberschenkelknochen und Hammer, Steigbügel und Amboss ins Hirn aufsaugen. Ergebnis: kurz und schmerzlos verloren. Die Schachrecken H. Weigel, M. Müller und V. Lehmann zeichneten danach je für einen halben Zähler verantwortlich. Die Regensburger waren noch einigermaßen zufrieden. Doch dann neigte sich allmählich die Waage in Richtung Zirndorf. T. Bildt schnappte sich bei besserer Stellung einen Bauern, H. Gerl vernaschte seinen Gegner nach eine freitäglichen Seibold-Mahl zum Nachtisch. Auch W. Belich machte seinen Gegner klar, wer Herr im Haus ist. B. Zühlke lies sich viel Zeit, weil sein Gegner ja eine 3/4 Stunde verspätet kam. Logische Konsequenz: beidseitige Zeitnot. Sein Gegner rechnete nicht nur beim Kombinieren ungenau, sondern zählte auch bis 40 nicht korrekt. In der irrigen Meinung, die Zeitnotphase überstanden zu haben, viel sein der Hammer. Die Partie stand aber sowieso schon äußerst kritisch. Der Sieg war gesichert. Allein T. Bildt spielte mit seinem Mehrbauern - eher etwas lustlos - weiter und willigte nach etwa 60 Zügen ins remis ein. Somit war der 5:3-Sieg gesichert. Obwohl die Truppe aus Regensburg nicht mit der stärksten Besetzung zu uns kam, hätte ich mir vorher die Aufgabe wesentlich schwieriger vorgestellt. Den Tarrasch-Leuten im nächsten Wettkampf ein Bein zu stellen, wird wohl nicht so leicht sein!

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Fortuna Regensburg 3 - SK Zirndorf 2 4:4 am 2. Spieltag (2.11.03)
Ging es noch in der 1. Runde ohne Ersatz,  mussten diesmal 2 Spieler aus der Dritten ausgeborgt werden.  Deshalb waren die Erwartungen auch nicht allzu hoch geschraubt. Doch es kam wieder einmal anders. Ein ganzer Mannschaftspunkt wurde in Regensburg eingesackt! Zugegeben: am 2. Spieltag war Fortuna nicht bei Fortuna. Hoffen wir, dass unser Glück für die Saison noch nicht aufgebraucht ist. Denn trotz 3 Mannschaftspunkten muss noch ordentlich gepunktet werden, damit der angestrebte Klassenerhalt erreicht wird.
Hier der Verlauf der einzelnen Partien: A. Kühn konnte trotz etwas unglücklicher Eröffnung seinem  Gegner die Qualität abknöpfen und lies nichts mehr anbrennen. Alle Achtung für den "Newcomer"! Weniger glücklich agierte V. Lehmann (Zitat: "Meine Stellung war grausig!"); er musste schnell die Segel streichen. In der Partie von G. Birkmann war nicht viel los - das sahen beide Spieler auch so: remis. Dann ging die Zeitnotphase los. H. Weigel spielte bis dahin am 1. Brett eine ordentliche Partie, stellte aber dann eine Figur ein und verlor schnell. Das Drama nahm seinen Lauf. Zeitnot-König K. Roßbach hatte einen leichten Stellungsvorteil, aber die Zeit!!! Es kam, wie so oft: abgelehntes Remisangebot, denn Gegner ist in hochgradiger Zeitnot, dann wird fröhlich auf beiden Seiten geblitzt und der Zeitbesitzer ist am Schluss der Dumme. So kam es hier auch: Knut setzte seinen Gegner in der Brettmitte matt! Kein Fall für schwache Nerven. A. Morcinek konnte diesmal noch nicht zeigen, was in ihm steckt. Sein Gegner knöpfte ihm Stein um Stein und schließlich den Punkt ab. Mit Glück und Routine konnte T. Bildt in ein Endspiel einlenken, das dank ungleicher Läufer trotz zwei Bauern weniger glatt remis war. Somit hing beim Stand von 3:4 alles an B. Zühlke. Mit eisernen Nerven konnte er das fantasievolle Spiel seines  Gegners blocken und nach zähem Kampf entscheidenden Vorteil holen. Nach knapp 6 Stunden Spielzeit war das 4:4 in trockenen Tüchern.

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SK Zirndorf 2 - SC Postbauer-Heng 5,5:2,5 am 1. Spieltag (12.10.03)
Mit einer neu formierten Mannschaft hat die Zweite einen Pflichtsieg eingefahren. Ohne Ersatz (!!) konnte das Team mit den "Aufsteigern" aus der 3. Mannschaft Volker Lehmann und meiner Wenigkeit sowie Neuzugang Walter Belich antreten. Die "Neuen" konnten sich mit 2 Punkten achtbar aus der Affäre ziehen. 
Nun zum Verlauf der Partien: Erst kam Knut Roßbach ein paar Minuten zu spät, dann ein wenig außer Fassung und schließlich zu einem Schnellremis. Der Gegner wählte den offensichtlich interessanten Zug 1. e2-e3, denn Knut musste schon ein paar Minuten nachdenken, um 1. .. e7-e5 zu finden. Das remis lies nicht lange auf sich warten. Sehr schnell verkeilte sich die Stellung von Volker Lehmann. Der Tausch von Steinen galt wohl in dieser Partie als verpönt. Den ersten Sieg für uns konnte ich gegen den Jugendspieler Röber erzielen. Er patzte in der Eröffnung und verlor 2 Tempi (für sowas geb ich auch schon mal 'nen Bauer her). Nach gut 20 Zügen war das Einbahnstraßen-Schach beendet. Noch vor der Zeitkontrolle gewann Marcus Müller in überzeugender Manier und Ralph Schulte konnte am ersten Brett seinem Gegner W. Kordts ein remis abtrotzen. Zwar standen seine beiden Springer zeitweilig am Rand (nein, nicht nur in der Grundstellung!) aber er hat am 1. Brett deutlich gemacht, dass er nicht das Schlachtvieh spielen will. Hut ab! Somit stand es 3,5 zu 1,5 und ich habe insgeheim von schnellen 5,5 Punkten geträumt, weil Burkhard Zühlke die Dame für einen Turm hatte. Doch es kam anders: Burghards Gegner, der alte Haudegen Firla, sperrte die Dame ein und kassierte sie für Springer und Läufer. Somit war die Partie wieder offen. Walter Belich ließ sich mit einer netten Kombi einen Bauern abknöpfen und musste ums remis kämpfen. Ein zähes Match war am 2. Brett zu sehen. Mit Zähen und Klauen stemmte sich Herbert Weigel gegen einen starken Angriff. Der Mannschaftssieg stand auf des Messers Schneide. Doch schließlich hat Burkhard seinen Gegner nach dem Schock mit feinem Spiel niedergekämpft und der Erstrunden-Sieg war zu Hause. Nun konnte auch Walter mit etwas Glück zeigen, dass im Turmendspiel die Remisbreite schon mal das Ausmaß der Bibert haben kann. Zuletzt wurde das gekonnte Verteidigungsspiel von Herbert mit einem halben Punkt belohnt. 6 Stunden und zweimalige Zeitnot hat ihn offensichtlich nicht gestört. Alle Achtung!
Wenn die Saison so weitergehen könnte, dann hätten wir nichts mit dem Abstieg zu tun.

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